Natürlich hornlos - die Innovation des Originals


Willkommen auf dem Hörstmeier-Hof





Der Charolais-Hof Hörstmeier:

150 Charolais-Rinder - natürlich hornlos und Herdbuch geführt

33 ha Ackerland und 69 ha Dauergrünland in Bewirtschaftung



Bewegte Zeiten liegen hinter uns: Herausforderungen durch drei Jahre der Dürre, große Probleme, ausreichend Grundfutter für unsere Charolaisherde zu ernten. Immer neue Anforderungen der Bürokratie und unsägliche Diskussionen in Politik und Gesellschaft um Landwirtschaft und Tierhaltung. Das Freihandelsabkommen Mercosur droht die regionale Rinderhaltung unter noch mehr Druck zu setzen und die Reform der Reform der Düngeverordnung wird uns Tierhaltern auch in Gebieten ohne signifikante Nitratprobleme erhebliche Kosten aufbürden. Der Wolf hat in unserer Nachbarschaft ein eigenes "Wolfsgebiet" Senne zugesprochen bekommen. Fürsprache für die ökologisch bedeutende und nachhaltige Weidetierhaltung unserer Rinder suchen wir in Politik und Gesellschaft dagegen vergebens. Die Nutzung des natürlichen Grünlandes durch Wiederkäuer und der ganz natürliche Ausstoß von Methan in der Verdauung bzw. Umsetzung des Grases und der Kräuter wird zum Klimaproblem gemacht ohne einmal über Natur-Kreisläufe nachzudenken. Fleischkonsum als Hauptproblem des Klimawandels? In einer Gesellschaft, die ständige exzessive Mobilität mit Auto, Flugzeug, Schiff als "alternativlos" ansieht, die exzessiven Konsum als Grundrecht betrachtet, die regional predigt und Kartoffeln aus Ägypten, Steaks aus USA- aber natürlich bio- kauft?
Sie können unseren Rindern noch soviel Regenwasser auf dem Grünland in den Wasser"Rucksack" einrechnen, noch soviel CO² Äquivalente aus der Verdauung und Mist oder Gülle als Rucksack anlasten: regionales Rindfleisch unserer Fleischrinder ist nachhaltig und tiergerecht produziert, ist ein Garant für intakte Lebensräume in unserer Kulturlandschaft. Insekten, Vögel und Rinder - ein starkes Team: zumindest, wenn man die Welt nicht nur vom Internet, Schreibtisch und aus den Medien kennt....     
Ein wenig Besinnlichkeit, ein wenig Tempo Herausnehmen aus einer immer schneller drehenden Diskussion, das würde ich mir in diesen Tagen wünschen. Und vielleicht zeigen ja auch dann unsere Demonstrationen in Bonn, Hamburg, Berlin und all den vielen anderen Orten der Republik Wirkung...



Worte aus einer anderen Zeit?
Die genannten Probleme und Themen der Landwirtschaft bestehen weiter...
Aber nun im März 2022 blicken wir auf 2 Jahre Corona-Pandemie zurück und, was ich zur Zeit des obigen Textes für völlig undenkbar gehalten hätte, auf einen verheerenden Krieg in der Ukraine inmitten Europas.
Menschen erfahren unfassbares Leid, ein Land wird vor unseren Augen zerbombt, Menschen müssen fliehen.

Der Krieg hat globale Erschütterungen im Energiebereich, vor allem aber im Ernährungsbereich zur Folge. Der Blick auf Landwirtschaft, die Bedeutung für Ernährungssicherheit, für die existentielle Grundlage der Menschheit, auch für gesellschaftliche Stabilität muss sich definitiv neu justieren.
Landwirtschaft muss sich dem Thema Nachhaltigkeit jederzeit stellen, aber die derzeitige Situation zeigt deutlich, dass die Verengung der Sicht auf Nachhaltigkeit auf die Ökologie ein Holzweg war und ist. Ökonomie und Soziales, die Multifunktionalität der Landwirtschaft für Ernährung, Energie und Rohstoffversorgung, Ressourceneffizienz aber definitiv auch die ökonomische Sicherung der landwirtschaftlichen Betriebe und die Wertschätzung der Landwirtschaft gehören gleichrangig dazu. Für uns Landwirte eine Selbstverständlichkeit, die Gesellschaft und Politik müssen da noch einiges lernen...


Der Jahrgang 20/21 grüßt:
Ein PINAY- Sohn Pp links; ein FAUST-Sohn P Mitte oben; eine FAUST- Tochter P oben rechts; ein TRISTAN-Sohn P Mitte unten; eine LOSC-Tochter Pp rechts Mitte; eine SANSIBAR-Tochter PP links unten; TRISTAN-Söhne P rechts unten  


20210104_115322
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20210104_115800
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20210104_120602
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Ein kurzer Rückblick auf die Auktion 2020 in Meschede:

 

 

 

SEPP PP kommt nun bei der RUW zum Einsatz. In der Kreuzungszucht aber ganz sicher auch in der Reinzucht ist er eine interessante reinerbig hornlose Option in Tageszunahme, Kalbigkeit, Rahmen und Bemuskelung. Bei der RUW wird er als SAM PP benannt und vermarktet.
Wir sind jedenfalls von der SEVERIN Linie und der TRISTAN Linie sehr überzeugt.
Die französischen Top-Vererber SESAME und TREZEGOAL haben sich mit SEVERIN PP und TRISTAN PP und ihren Nachkommen überzeugend in der deutschen Charolais-Hornloszucht etabliert.


Unsere Hofherde hier in 2019...ca. 12 ha Weide um den Stall herum stehen der bunten Truppe zur Verfügung - und wenn das nicht reicht, gibt es im Stall Silage oder Heu dazu

....mit weitem Blick über das Paderborner Land


Eine stolze Truppe........


...manchmal ist der Blick auf den Teutoburger Wald aber auch spannender

 


 Landschaftspflege im Lipperland ist genau ihr Ding...

auch wo der Trecker nicht hinkommt, kein Problem für die Charlies

 Chefin im Ring

 


SANSIBAR PP* gekört 8/9/8 g
Top bewerteter SEVERIN PP* Sohn



SEVERIN PP* in seiner Hofherde

Unsere beiden Herdenbullen im gegenseitigen "Imponiermodus"



Vorne SEVERIN PP* (nicht mehr auf dem Betrieb); hinter dem Zaun TRISTAN PP*  



Einige Impressionen aus Juni 2019:

 


 




Das erste Highlight des Auktionsjahres 2019:
20. Eliteauktion des FHB mit leistungsgeprüften Jungbullen in Meschede am 5.1.2019

Wir waren mir Erfolg dabei:


SERVUS Pp


SVEN PP


Rückblick auf das Jahr 2018 : ein schwieriges Jahr, für viele landwirtschaftliche Betriebe ein ökonomisch dramatisches Jahr. Eine extreme Dürre mit zum Teil unerträglicher Hitze hat die Nordhalbkugel im Griff.
Besonders die Futterbaubetriebe sind hart getroffen und wissen kaum noch, wie sie ihre Tiere versorgen sollen. Das Gras, die Grundlage unserer Rinderhaltung, verdorrt, in vielen Regionen ist nach dem 1. Schnitt nichts mehr gewachsen.

Der Mais, ein weiteres wichtiges Grundfutter, hat unter der Dürre ebenfalls sehr gelitten und zum krönenden Abschluß ist auch noch der Sturm, der ein Mini Regenschauer von 1 Liter herangetragen hat, ordentlich in den Bestand gerauscht.
Daher haben wir schon am 12. August so früh wie noch nie den Mais eingebracht und siliert.

Die Außenweiden, die wir zum Glück in diesem Jahr etwas geringer besetzt haben, sind trocken und bieten wenig Aufwuchs, so dass unsere Kühe ihre Genügsamkeit unter Beweis stellen müssen.
Die Hofherden werden schon seit Wochen zugefüttert.

 

TRISTAN PP in Hofherde


Jungfärsen im Kamp




 



Unsere Färsen werden teils besamt, um neue Hornloslinien zu entwickeln, teils setzen wir Jungbullen aus eigener Zucht ein. 

 In unserer Charolaiszucht hat sich das Konzept, innovative aber auch traditionelle französische Genetik in den Pedigrees der natürlichen Hornlosigkeit zu etablieren, gut bewährt und interessante Ergebnisse hervorgebracht. 

Unsere Linien stehen im französischen Typ und überzeugen durch Vitalität und gefällige Entwicklung der Kälber.  

In der Auswahl der Linien und der Kombination mit den Mutterlinien achten wir sehr auf Leichtkalbigkeit und unsere Erfahrungen im Betrieb zeigen, dass unsere aktuellen Linien für Leichtkalbigkeit stehen.  

 


 





 

SEVERIN PP geb. 3.11.2014

SEVERIN PP geb. 3.11.2014 Sohn von SESTAR Pp

 

TRISTAN PP geb. 11.11.2014 Sohn von TREPIDOR Pp

TRISTAN PP mit 3 Jahren

Mutter von TRISTAN PP , Tochter von SAM , Enkelin von ANABAA

tragende Färsen

Jungfärsen auf der Außenweide

 Einige Impressionen aus dem Archiv:

 


SESTAR Pp (SESAME): Ein Topbulle für typvolle, lange, harmonische Charolais-Nachzucht


SESTAR Pp im Alter von 2,5 Jahren


Der Charolais-Sommer 2016


 


 

 

 

 

 

 Januar 2015 Meschede:

EMILIUS PP Auktion 03.01.2015

 

EMILIUS PP ein reinerbig hornloser EXPO-Sohn aus einer MARS Mutter, der bei der FHB-Auktion 2015 in Meschede mit dem Zuschlag von 6400,-€ den höchsten Preis der Auktion erzielen konnte.

 

Charolais mit Steppen-Feeling

.


 

Wir alle sollten optimistisch auf die Charolais-Zucht blicken.  

Auch bei wechselnden Märkten, sollten wir mit Selbstbewusstsein unser Produkt - das Charolais- Fleischrind, das  kein Massenprodukt, sondern erstklassige Gourmet -Ware ist, bewerben und  vertreten.  

Es ist zu hoffen, dass die Auktionen ein gutes Signal geben dafür, dass sich Zuchtarbeit am Markt durchsetzt und finanziell rentiert.  

Denn Zuchtarbeit braucht langen Atem und bringt letztlich für alle Fleischrinderhalter das auch wirtschaftlich entscheidende Quäntchen Mehr an Effizienz durch gute Kalbigkeit, gute Zunahmen, gute Lebensleistung der Zuchttiere. 

Wir Fleischrinderhalter müssen uns mit unserem Betriebszweig, mit unserer Mutterkuhhaltung zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Grünlandstandorte gewiss nicht verstecken. 
Mit Selbstbewusstsein  können wir sagen, dass wir mitten drin sind in einer zukunftsfähigen Landwirtschaft, die erstklassige Produkte für den Markt liefert und gleichzeitig den ökologischen Nutzen des Grünlandes und die Vielfalt unserer Kulturlandschaft erhält. 

 

Die Hornloszucht beim Charolaisrind hat sichin den letzten Jahren durchsetzt:

  • Ein direkter Gentest auf den Hornlosigkeitsstatus hat sich am Markt etabliert. Konsequent eingesetzt bedeutet dies einen Meilenstein für die systematische Hornloszucht.
    Wir haben alle Tiere unseres Bestandes auf den Hornlosigkeitsstatus getestet und setzten dieses in jeder neuen Generation fort.
  • Die Diskussion um Tierschutzaspekte beim Enthornen der Kälber verschärft sich. Genetische, natürliche Hornlosigkeit wird immer mehr zum Königsweg. Teure, arbeitsaufwendige und belastende Enthornungsaktionen können so umgangen werden.
  • Durch ambitionierte Zucht wird die Qualität der Hornloslinien immer besser und sicherer. Neutrale Leistungsprüfungen zeigen, dass genetisch hornlosen Charolais nur die Hörner "fehlen". In den Tageszunahmen, dem Typ und der Bemuskelungsqualität sind sie absolut vorne mit dabei, in den Leichtkalbigkeitsindices sind sie eine sichere Bank. 

 

Unser Credo ist: konsequent auf Hornlosigkeit setzen, scharf selektieren, eine hohe genetische Variabilität der Hornloslinien anstreben und mit jeder Generation besser werden...


 

 

 

Im Lipperland am Übergang des Teutoburger Waldes zur Sennelandschaft liegt unserer Familienbetrieb mit je nach Saison 130 bis 160 Charolais-Rindern - alle genetisch hornlos - davon ca.60 Mutterkühe. Alle Kälber, die aus hornloser Anpaarung gehörnt geboren werden, verlassen als Absetzer den Betrieb und werden in der Zucht nicht weiter eingesetzt. 

 

 

 

Mutterkuhstall erbaut 2002/2003; Zweiraumstall mit Spalten im Fressbereich und Tiefstreu im Liegebereich mit 80 Stallplätzen (plus Kälber)

Seit dem Jahr 2000 haben wir die Fleischrinderhaltung mit Charolais Reinzucht zu unserem Betriebsschwerpunkt ausgebaut. Seit 2002 verfolgen wir das Konzept der konsequenten Zucht auf "Genetische Hornlosigkeit".  

 

 

 

 

Boxenlaufstall erbaut 1997 für Trockensteher und weibliche Nachzucht

Als Haupterwerbsbetrieb hat die Wirtschaftlichkeit der Charolais-Haltung Priorität. Leichtkalbigkeit, gute Bemuskelung, Futtereffizienz auf Grundfutterbasis sind neben ausgeprägtem Rassetyp für den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend. Diese Zuchtziele verfolgen wir in unseren Linien und bringen sie mit der Zucht auf "Genetische Hornlosigkeit" in Einklang. 

 

 

 

 

 

 

Gern laden wir Sie ein, auf den folgenden Seiten bei einem "virtuellen Rundgang" unser Zuchtkonzept kennenzulernen. (Klicken Sie dazu bitte die Menüpunkte "Unsere Charolais-Zucht" und "Aktuelles und Verkauf" an).  

Wir möchten neugierig machen auf unsere Charolais-Zucht und würden uns freuen, Sie auf unserem Betrieb begrüßen zu dürfen.

 

 

 

Friedel und Bettina Hörstmeier